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Druckmodule

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Druckmodule: Thermotransfer-Etikettendrucker für den industriellen POS-Einsatz

Druckmodule in diesem Segment sind Thermotransfer-Etikettendrucker, die für den Einbau in oder die Anbindung an Kassensysteme und Produktionslinien ausgelegt sind. Anders als kompakte Desktop-Etikettendrucker für den gelegentlichen Bürobetrieb sind diese Geräte auf kontinuierlichen Durchsatz ausgerichtet. Für anspruchsvolle POS-Umgebungen eignet sich etwa ein TSC Druckmodul 6-Zoll. Die hier vertretenen Modelle der PEX-Serie von TSC arbeiten mit Thermotransferverfahren, bieten Auflösungen von 203 dpi, 300 dpi oder 600 dpi und unterstützen Druckgeschwindigkeiten von bis zu 457 mm/Sek. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist zudem die Bedienhandrichtung: Modelle mit linksseitiger Bedienung und solche mit rechtsseitiger Bedienung erlauben es, das Druckmodul an die räumlichen Gegebenheiten und den Ablauf an der Einbaustelle anzupassen.

Auflösung und Druckbreite: Die entscheidenden Auswahlkriterien

Für die Auswahl eines Druckmoduls sind vor allem zwei Fragen zentral: welche Auflösung der Anwendungsfall verlangt und wie breit die zu bedruckenden Etiketten sind. 203-dpi-Modelle eignen sich für Barcodes und Versandetiketten, bei denen es auf Geschwindigkeit ankommt – die maximale Druckgeschwindigkeit liegt in dieser Klasse deutlich höher als bei höher auflösenden Varianten. Wo feine Grafiken, kleine Schriften oder gesetzlich vorgeschriebene Detailangaben auf engem Raum untergebracht werden müssen, bieten 300-dpi-Varianten mehr Spielraum. Bei solchen Anforderungen kommt beispielsweise ein TSC Druckmodul 300 dpi in Betracht. Für Anwendungen mit höchsten Anforderungen an Schärfe und Detailgenauigkeit – etwa pharmazeutische Etiketten oder Typenschilder – kommen 600-dpi-Modelle in Betracht, die dafür mit einer geringeren Maximalgeschwindigkeit von 152 mm/Sek. arbeiten. Die verfügbare Druckbreite unterscheidet zudem 4-Zoll-Modelle (bis 104 mm nutzbare Druckbreite) von 6-Zoll-Varianten, die breitere Medien verarbeiten können.

Schnittstellen und Integration: USB, RS232, Ethernet und GPIO im Überblick

Druckmodule dieses Typs sind für die feste Integration in eine POS- oder Produktionsumgebung gedacht und bieten dafür ein breites Schnittstellenspektrum: USB, USB-Host, RS232, Ethernet sowie parallele Schnittstellen (LPT) und GPIO stehen je nach Modell zur Verfügung. USB genügt für die direkte Anbindung an einen einzelnen Rechner. Soll das Druckmodul im Netzwerk von mehreren Arbeitsstationen genutzt werden, ist eine Ethernet-Schnittstelle notwendig. Die GPIO-Schnittstelle ermöglicht die direkte Steuerung durch übergeordnete Systeme oder Maschinen – ein Merkmal, das für vollautomatisierte Abläufe relevant ist, für einfache POS-Installationen jedoch nicht benötigt wird. Wer lediglich gelegentlich Etiketten druckt oder keinen festen Einbauort benötigt, ist mit einem eigenständigen Desktop-Etikettendrucker besser bedient; Druckmodule entfalten ihren Mehrwert erst im dauerhaften, integrierten Betrieb.

Häufige Fragen rund um Druckmodule

Welche Auflösung brauche ich für ein Druckmodul im POS-Einsatz?

Für Standard-Barcodes und Versandetiketten reichen 203 dpi in den meisten Fällen aus. Wenn Etiketten feine Schriften, kleine Logos oder detaillierte Grafiken enthalten sollen, empfiehlt sich 300 dpi. Die 600-dpi-Variante ist speziellen Anforderungen wie pharmazeutischen oder technischen Etiketten vorbehalten, arbeitet aber mit deutlich geringerer Druckgeschwindigkeit.

Was bedeutet links- oder rechtsseitige Bedienung bei Druckmodulen?

Die Bedienhandrichtung gibt an, auf welcher Seite Medienzufuhr, Bedienpanel und Wartungszugang angeordnet sind. Linksseitige Modelle eignen sich, wenn der Zugang von links in die Einbaukonstruktion erfolgt, rechtsseitige entsprechend für den Zugang von rechts. Welche Variante passt, hängt von der geplanten Einbausituation und dem Arbeitsablauf an der jeweiligen Station ab.

Wann ist ein Druckmodul die richtige Wahl gegenüber einem eigenständigen Etikettendrucker?

Druckmodule sind dann sinnvoll, wenn der Drucker fest in eine Maschine, ein Kassensystem oder eine Produktionslinie integriert wird und dort dauerhaft im Einsatz ist. Für den gelegentlichen oder flexiblen Einsatz an wechselnden Orten ist ein eigenständiger Desktop-Etikettendrucker die praktischere Wahl, da er keinen festen Einbaurahmen benötigt.

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