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Epson TM-T20IV, 8 Punkte/mm (203dpi), Cutter, USB, RS232
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Beschreibung
Die meisten Bondrucker seiner Klasse bieten zwei, maximal drei Anschlussoptionen. Der Epson TM-m30III kombiniert USB Typ B, USB-C, Bluetooth, Ethernet und WLAN in einem Gehäuse – das macht ihn zu einem der wenigen Thermodirekt-Drucker, der ohne Schnittstellenwechsel von der Einzelkasse bis zur vernetzten Kassenlandschaft einsetzbar ist. Wer eine schlankere Lösung sucht, findet im Epson Bondrucker mit Ethernet eine Alternative mit weniger Anschlussoptionen. Hinzu kommt ein Micro SD-Slot für lokale Konfigurationen oder Firmware-Updates.
Gedruckt wird per Thermodirekt-Verfahren mit 203 dpi – ausreichend für lesbaren Text, Barcodes und einfache Logos auf dem Bon. Die maximale Druckgeschwindigkeit liegt bei 300 mm pro Sekunde, was an stark frequentierten Kassen die Wartezeit zwischen zwei Bons spürbar verkürzt. Der Drucker verarbeitet Papierrollen mit 58 oder 80 mm Breite; die maximale Druckbreite beträgt 72 mm. Für kompaktere Kassenplätze eignet sich etwa ein Epson Bondrucker mit Cutter als ressourcenschonendere Option. Rollen mit bis zu 83 mm Außendurchmesser passen ins Rollenfach, was den Wechselintervall gegenüber kleineren Rollen verlängert. Wer detaillierte Grafiken oder hochauflösende Logos drucken will, sollte beachten, dass 203 dpi dafür die untere Grenze darstellt.
USB Typ B verbindet den Drucker direkt mit einem einzelnen Kassenrechner; USB-C deckt modernere Host-Systeme und aktuelle Tablets ab. Ethernet eignet sich für fest installierte Kassenplätze, die über das Netzwerk drucken – mehrere Kassen können so einen gemeinsamen Drucker ansprechen. WLAN erlaubt flexiblen Aufstellort ohne Kabelführung, Bluetooth bedient mobile Kassenlösungen oder temporäre Einsätze. Wer ausschließlich eine lokale USB-Verbindung an einer einzelnen Kasse benötigt, zahlt mit dem TM-m30III für Schnittstellen, die ungenutzt bleiben – in dem Fall ist ein einfacheres Modell ohne Netzwerkanbindung wirtschaftlicher.
Der integrierte Cutter trennt jeden Bon automatisch nach dem Druck. Der Micro SD-Slot ermöglicht es, Konfigurationsdaten oder Firmware direkt am Gerät einzuspielen, ohne den Drucker zwingend ans Netzwerk hängen zu müssen. Netzteil und Netzkabel liegen bei, der Drucker ist damit ohne weitere Zubehörbestellung betriebsbereit. Als Alternative mit Kassenladenanschluss kommt auch ein Bixolon Bondrucker mit Ethernet in Frage. Zu beachten: Funktionen wie Statusmeldungen, Log-Export oder automatische Papierzufuhrsteuerung hängen von der eingesetzten Kassensoftware und den verwendeten Treibern ab – nicht allein von der Hardware.
Nein, bei Bondruckern dieser Klasse wird in der Regel genau eine Schnittstelle als aktive Host-Verbindung genutzt. Welche davon priorisiert wird, steuern Treibereinstellungen oder die Konfiguration über den Micro SD-Slot.
80 mm ist der verbreitete Standard im deutschen Einzelhandel und in der Gastronomie. 58 mm spart Papier, bietet aber weniger Platz für Logos, Artikeltexte oder längere Positionslisten.
Grundfunktionen wie ein Testdruck laufen ohne speziellen Treiber. Für den produktiven Einsatz – Bon-Layout, Statusrückmeldungen, Cutter-Steuerung – braucht die Kassensoftware einen kompatiblen Treiber oder ESC/POS-Unterstützung.
WLAN ist dann die bessere Wahl, wenn der Drucker an einem Ort steht, an den keine Netzwerkverkabelung führt – etwa an mobilen Theken, Marktständen oder wechselnden Verkaufspunkten. Ethernet ist stabiler, wenn der Drucker dauerhaft am selben Platz bleibt.
83 mm liegt im oberen Bereich für Tischbondrucker – viele Modelle dieser Klasse akzeptieren nur Rollen bis 80 mm. Damit passen auch etwas größere Standardrollen ins Fach, was den Wechselintervall verlängert.