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Präsentations-Scanner

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Präsentations-Scanner: Freihand-Scanning an Kassen und Servicepunkten

Präsentations-Scanner, auch Aufstellscanner oder Hands-free-Scanner genannt, ermöglichen das Einlesen von Barcodes ohne manuelles Auslösen – das Produkt wird einfach über das Lesefenster geführt. Das unterscheidet sie grundlegend vom Handscanner, bei dem der Bediener aktiv einen Auslöser betätigt. In dieser Kategorie teilen sich zwei Codetechnologien den Markt: 1D-Laserscanner lesen lineare Strichcodes omnidirektional, wie etwa der Honeywell Orbit 7120 mit 1120 Scans pro Sekunde zeigt. 2D-Imager hingegen erfassen neben Strichcodes auch QR-Codes, DataMatrix und ähnliche Flächencodes – und machen damit den Großteil der aktuellen Produktauswahl aus. Hersteller wie Zebra, Datalogic, Honeywell, Newland und Sunmi sind in dieser Kategorie vertreten.

1D oder 2D: Welcher Präsentations-Scanner passt zu welchem Einsatz?

Wer ausschließlich klassische Strichcodes an einer stationären Supermarktkasse scannt und auf schnellen Durchsatz angewiesen ist, kann mit einem 1D-Lasermodell arbeiten – diese sind auf repetitives Kassieren mit linearen EAN-Codes ausgelegt. Sobald aber auch QR-Codes auf Verpackungen, mobile Coupons vom Smartphone-Display oder 2D-Codes auf Versandlabeln gelesen werden müssen, ist ein 2D-Imager die passendere Wahl. Dieser erfasst alle gängigen Code-Typen in einem Gerät. Einige 2D-Modelle bieten zudem einen Targeting-Mode, der per grünem Punkt oder Fadenkreuz die aktive Lesezone anzeigt – so eignet sich etwa ein Sunmi Präsentationsscanner mit Targeting-Mode besonders gut für das Positionieren bei kleineren oder beschädigten Codes. Für sehr enganliegende Codes auf kleinen Etiketten eignen sich speziell Imager in der High-Density-Variante, die einen kürzeren Fokusabstand haben.

Schnittstelle und Montage: Was bei der Beschaffung entscheidend ist

Die Anschlussart bestimmt, ob ein Präsentations-Scanner reibungslos in das bestehende Kassensystem integriert werden kann. USB ist die unkomplizierteste Verbindung und passt zu den meisten aktuellen POS-Systemen; viele Modelle werden als Kit mit einem USB-Kabel geliefert und sind sofort einsatzbereit. Ältere Kassensysteme nutzen hingegen RS232 oder IBM-Schnittstellen – hier sind Multi-Interface-Modelle von Vorteil, wie etwa ein Zebra Präsentationsscanner mit Multi-Interface, weil sie per Konfiguration auf verschiedene Protokolle umgestellt werden können, ohne dass das Gerät ausgetauscht werden muss. Wer ein Kassensystem mit RS232-Pflichtanschluss betreibt, sollte darauf achten, dass ein passendes Kabel im Lieferumfang enthalten ist oder separat bestellt werden kann. Bei der Montage unterscheiden sich die Geräte ebenfalls: Manche werden magnetisch auf einen Standfuß gesetzt, andere lassen sich fest in eine Kiosk- oder Locking-Mount-Halterung einbauen – letzteres ist für Selbstbedienungsterminals sinnvoll, wo ein Abnehmen des Scanners verhindert werden soll. Schutzarten wie IP52 (Schutz gegen Staubablagerung und senkrecht fallendes Tropfwasser) oder IP42 kommen in dieser Kategorie vor und sind relevant, wenn der Scanner in einer Umgebung mit erhöhtem Schmutz- oder Feuchtigkeitsaufkommen steht.

Häufige Fragen rund um Präsentations-Scanner

Was ist der Unterschied zwischen einem Präsentations-Scanner und einem Handscanner?

Ein Präsentations-Scanner scannt automatisch, sobald ein Code in das Sichtfeld gehalten wird – ohne dass ein Auslöser betätigt werden muss. Handscanner erfordern dagegen ein manuelles Auslösen per Taste und eignen sich besser für Situationen, in denen Artikel nicht bewegt werden können oder das Scannen mobil erfolgen soll.

Brauche ich für mobile Coupons oder QR-Codes einen 2D-Präsentations-Scanner?

Ja, für QR-Codes, DataMatrix oder mobile Coupons vom Smartphone-Display ist ein 2D-Imager notwendig – 1D-Lasermodelle lesen ausschließlich lineare Strichcodes und können Flächencodes nicht erfassen. Wer heute noch rein 1D-basiert scannt, sollte prüfen, ob zukünftige Anwendungsfälle wie digitale Treueprogramme oder Lieferschein-QR-Codes eine Umrüstung auf 2D sinnvoll machen.

Welche Schnittstelle sollte ein Präsentations-Scanner für ein bestehendes Kassensystem haben?

Das hängt von der Schnittstelle des vorhandenen Kassensystems ab: USB passt zu den meisten modernen POS-Systemen und ist ohne Treiber oder Netzteil betreibbar. Ältere Systeme nutzen oft RS232 oder IBM-Schnittstellen – in solchen Fällen bieten Multi-Interface-Scanner mehr Flexibilität, weil sie auf unterschiedliche Protokolle konfiguriert werden können.

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